5 richtungsweisende Trends für Google Ads in 2019
von Neele Holthausen


Google AdWords heißt jetzt Google Ads – aber nicht nur der Name ist neu, sondern auch die Marketing Plattform mit ihren Tools und erweiterten Features wurde upgedatet. Was sich für 2019 als richtungsweisend bei Google Ads entwickeln könnte, haben wir im Folgenden einmal zusammengetragen.

1. Die Qualität der Ads und Landingpages wird zukünftig immer bedeutungsvoller

Durch das Feature der erweiterten Textanzeigen besteht jetzt die Möglichkeit die bisherigen Anzeigen um einen dritten Anzeigentitel und eine weitere Beschreibung zu verfassen, in der man bis zu 90 Zeichen/Beschreibung nutzen kann.  Somit bietet sich die Möglichkeit mehr Inhalte darzustellen, ggf. mit einem „Call to Action“ den User zur Interaktion mit dem Ad zu motivieren und insgesamt mehr Kontrolle über den Anzeigeninhalt zu haben. Zudem sind die erweiterten Textanzeigen bereits für Mobile-Devices optimiert und lassen sich für das Google Suchnetzwerk (GSN) und das Google Displaynetzwerk (GDN) einsetzen.

 

2. Voice Search weiter auf dem Vormarsch

Die Voice Search Suche erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Inzwischen ist sie per Mobile App sowie über den Google Chrome Browser auch am Desktop nutzbar. Mittlerweile lassen sich viele Apps auch per Sprache steuern, z.B. Google (beispielsweise Google Maps), Apple (Siri), Microsoft (Cortana) oder Amazon (Alexa) . Sowohl auf mobilen wie auch stationären Endgeräten integriert sich Voice Search in unseren Alltag. Die Sprachsuche erfolgt anders, da vermehrt zur Suche vollständige Fragen gestellt werden. Dies hat somit Auswirkungen auf Keywords und Suchphrasen. Damit kann sich das Advertising signifikant zukünftig verändern. Der Kontext für Google Ads gewinnt weiter an Bedeutung. Zukünftig sollte man auf längere Keywords setzen und dem User in den Anzeigen Antworten auf gestellte Fragen bieten.

 

3. Erweiterung des Anzeigentextes bei Google Ads

Erweiterte Textanzeigen ähneln auf den ersten Blick Standardtextanzeigen, weisen aber im Vergleich einige Unterschiede auf. Sie eignen sich für das Google Suchnetzwerk und auch für das GDN (Google Display Netzwerk). Mit erweiterten Textanzeigen hat man also jetzt die Möglichkeit, sein Anzeigenportfolio weiter zu diversifizieren. Es lässt sich ein dritter Anzeigentitel (je 30 Zeichen/Titel) hinzufügen und eine zweite Beschreibung verwenden. Man hat hier bis zu 90 Zeichen/Beschreibung zur Verfügung. Die Domain der angezeigten URL entspricht nun der Domain der finalen URL. Die Domain der finalen URL wird zu der dem User angezeigten URL. Zudem sind erweiterte Textanzeigen mobile optimiert, in der Vorschau lassen sich also beide Varianten (Desktop & Mobile) ansehen. Nun bietet sich hieraus die Chance, die eigenen Anzeigen interessanter zu gestalten und sich vom Marktbegleiter abzuheben.

 

4. Nutzersignale zukünftig verstärkt beachten

2019 wird es für Google ein wichtiges Ziel sein, seine Suchergebnisse individuell auf jeden Nutzer abzustimmen. Dieses Ziel versteht sich übergeordnet, also für Paid- und Organic Search. Um zu lernen benutzt Google natürlich auch hierfür relevante Daten aus der Vergangenheit. Dies sind u.a. Signale, die Nutzer über die Webseite an die Suchmaschine sendet (z.B. Time on Site, CTR, Bounce-Rate, Social Signals …) Um hier auf dem Laufenden zu bleiben, sollte die Ladezeit der für Desktop- und Mobil optimierten Seite optimal kurz sein. Auch Social Signals wie Shares und Likes beeinflussen das Ranking der Seite aus Google-Sicht positiv. Um zudem ein positives Nutzererlebnis zu gestalten, sollte man dem User auf seiner Customer-Journey qualitativ hochwertigen Content in Text- oder auch Bewegtbildform zur bestmöglichen Interkation anbieten (siehe Punkt 1).

 

5. Local-Ad-Kampagnen befruchten ROPO-Kunden-Conversions

Auch dieser Trend ist nicht neu, gewinnt aber in 2019 höhere Relevanz, denn:
Viele User nutzen das Internet für ihre Recherche über Produkte, die sie sich zukünftig anschaffen möchten. Über die Marketing Plattform von Google lässt sich nachvollziehen, dass im nächsten Schritt die Geschäftsstelle oder Filiale tatsächlich von den Suchenden aufgesucht wird. Hier kommt es also zu einer Kombination „Online to Offline“. Um dem Kunden den Besuch so attraktiv wie möglich zu machen, kann in Google Ads neben Anfahrtsbeschreibung oder Öffnungszeiten auch der Lagerbestand des Artikels angezeigt werden.

Wie dieser Überblick bereits zeigt, wird das Thema Search 2019 nochmals komplexer werden. Der Anspruch an Qualität nimmt weiter zu. Wir Experten von SCOOP bleiben natürlich wie immer tief im Thema und übernehmen auch Ihr Projekt, also warum noch selber machen? 😊